Behandlungen : Nasenkorrektur
Nasenkorrektur
Zu den sicher am häufigsten durchgeführten und ältesten Schönheitsoperationen überhaupt gehört die Nasenkorrektur (im Fachjargon Rhinoplastik genannt), bei der es sich um einen operativen Eingriff zur Korrekutr des Nasengerüstes handelt, der in der Regel aus kosmetischen Gründen durchgeführt wird, aber auch medizinische Gründe haben kann. Dabei gibt es verschiedene Nasenformen, die häufig korrigiert werden: Bei sogenannten Höckernasen wird Knorpelmaterial vom Nasenrücken entfernt, etwas anders verläuft die OP bei zu breiten oder schiefen Nasen.
Die Operation wird normalerweise stationär (mit einem Aufenthalt im Krankenhaus von etwa 3 Tagen) oder ambulant durchgeführt, in jedem Fall aber in Vollnarkose. Dabei werden nach dem Schnitt, der von außen oder innen erfolgen kann, zu große Knochen- und Knorpelteile entfernt, seltener muss auch neue Substanz eingefügt werden, der vorher anderswo entnommen wurde.
Nach dem Eingriff muss in der Regel für ungefähr eine Woche ein Nasengibs getragen werden, danach noch ca. 1-2 weitere Wochen ein Pflaster. Die Risiken bei einer Nasenkorrektur sind relativ gering, allerdings verändert sich langfristig nach einem solchen Eingriff in relativ vielen Fällen die Nase in anderer, unerwünschter Weise, es sind also nicht selten Folgeoperationen notwendig. An Nebenwirkungen können ansonsten Infektionen, wuchernde Narben im Naseninneren, vorübergehende Gefühlsstörungen an den entsprechenden Stellen und Blutergüsse bzw. Blutungen auftreten, die aber eher selten sind.
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