Behandlungen : Hormoncreme
Hormoncreme
Die sogenannten Hormoncremes werden in unterschiedlichen Varianten vor allem gegen unerwünschte Faltenbildung, Rauheit oder Pigmentflecken auf der Haut vor allem bei Frauen in den Wechseljahren verwendet, wenn die hormonelle Umstellung Ursache für diese Hautbildveränderungen sind. Sie sollen Falten reduzieren und die Haut wieder glatt, weich und ebenmäßiger erscheinen lassen.
Die verjüngende Wirkung der Hormoncremes liegt an den Fasern des Bindegewebes, die unter anderem Östrogen und Progesteron brauchen, um elastisch zu bleiben. Bleiben diese Hormone in den Wechseljahren aus bzw. werden weniger, dann wird die Haut brüchiger und faltiger. Die Hormoncremes werden speziell von Arzt auf die Bedürfnisse der Patientin zurechtgeschnitten und zusammengemischt: Dabei werden Östrogene (weibliche Hormone) vor allem gegen Falten, Androgene (männliche Hormone), die den Fettabbau begünstigen, gegen Celulite und auch Melatonin eingesetzt. Eine natürliche Option auf pflanzlicher Basis sind die sogenannten Phytohormone, die östrongenähnliche Wirkung haben.
Hormoncremes sind in jeder Form vom Arzt zu verschreiben und apotheken- bzw. rezeptpflichtig. In der Regel sind sie niedrig dosiert, so dass keine Nebenwirkungen zu erwarten sind, allerdings können vor allem Östrongencremes Pigmentfleckenbildung und Androgene Aknebildung und Haarausfall begünstigen, weswegen eine genaue Beratung durch den Arzt notwendig ist.
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