Behandlungen : Fett-weg-Spritze
Fett-weg-Spritze
Bei der umgangssprachlich Fett-weg-Spritze genannten Behandlungsmethode handelt es sich um ein relativ modernes Verfahren zur Bekämpfung von Fettpolstern in der ästhetischen Chirurgie, das möglicherweise die Fettabsaugung zum Teil ersetzen könnte, obwohl die Fett-weg-Spritze keine Methode ist, die bei viel Übergewicht angewendet werden kann. Der korrekte Fachterminus lautet "Injektionslipolyse" oder "Lipolyse". Bei der Behandlung wird eine bestimmte Mischung aus Medikamenten in das überschüssige Fett des Patienten gespritzt, dass sich dadurch verkleinert oder ganz abbaut. Besonders geeignet für diese Art der Behandlung sind Problemzonen im Hüftbereich, am Po und an den Oberschenkeln.
Die Behandlung mit der Liplolyse dauert in der Regel ca. 15 bis 30 Minuten und wird ambulant und ohne Betäubung durchgeführt, da sie bis auf den Einstich schmerzfrei ist. Dabei injeziert der Arzt das Präparat mit dem wichtigsten Wirkstoff Phosphatidylcholin in die Zonen, die von Fett befreit werden sollen. Das Fett löst sich dort auf und wird vom natürlichen Lymphsystem abtransportiert. Dieser Wirkungsmechanismus läuft auch im normalen Körpersystem ab, wird durch die Behandlung aber verstärkt und beschleunigt.
Bei der Behandlung sind etwa drei bis fünf Sitzungen notwendig, die im Abstand von etwa drei Wochen stattfinden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Ich gegensatz zu dem komplexen Eingriff der Fettabsaugung sind die Risiken und Nebenwirkungen eher gering. Vereinzelt treten Rötungen, Schwellungen oder ein Brennen auf. Da die Fettzellen aufgelöst werden, kommen sie auch nicht wieder.
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