Behandlungen : Faltenunterspritzung
Faltenunterspritzung
Es gibt viele Möglichkeiten, um die mit zunehmenden Alter immer häufig auftretenden Falten zu behandeln: Peelings, Laserbehandlungen, verschiedene Liftings, Unterspritzung mit Botox. Eine ebenfalls sehr erfolgversprechende Therapie ist die Unterspritzung der Falten mit bestimmten Gewebsmaterialen, umgangssprachlich schlicht als Faltenunterspritzung bezeichnet. Diese eignet sich besonders gut für Lachfalten, Stirnfalten und Zornesfalten im Gesicht, kann aber auch bei Aknenarben Erfolg zeigen. Dabei werden die Falten mit biologisch abbaubaren Substanzen unterspritzt und von unten aufgefüllt. Die kann auch mit Eigenfett durchgeführt werden, das besonders gut für den Körper verträglich ist. Oft werden verschiedene Materialen kombiniert, die sich je nach darunterliegendem Gewebe oft besser eigenen als andere.
Die Behandlung selbst wird ohne oder mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei wird das gewählte Material in die Haut, teils auch in die unteren Hautschichten injeziert, mit speziellen Techniken kann man auch direkt unterhalb der Falte entlang das Füllmaterial platzieren. Nach der Einspritzung wird das Material häufig durch manuelle Massage in die gewünschte Form und Position gedrückt.
Bei einer Faltenunterspritzung kann es in der Regel zu nur wenigen Nebenwirkungen kommen. Es können etwa Pigmentstörungen und kleinere Schmerzen entstehen, machmal bilden sich auch längerandauernde Entzündungen, speziell bei der Verwendung von körperfremden Materialien zur Unterspritzung. Bei einer Verletzung der Nerven kann ein vorrübergehendes, in seltenen Fällen auch ein permanentes Taubheitsgefühl in den entsprechenden Partien des Gesichts enstehen.
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