Behandlungen : Brustvergrößerung
Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung (der Fachausdruck lautet Mammaaugumentation) gehört zur plastischen Chirurgie und wird vor allem aus ästhetischen Gründen vorgenommen, auch wenn sie auch aus rekonstruktiven Gründen (Verlust einer Brust durch Krebs oder einen Unfall) zum Einsatz kommt. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 25.000 Brustimplantate eingesetzt, damit ist die Operation eine der beliebtesten Schönheitsoperationen bei Frauen. Dabei werden vor allem Silikonimplantate eingesetzt, die in ihren neueren Variationen keine Gefahr des Auslaufens oder Platzens mehr mit sich bringen.
Bei der Operation selbst werden die Silikon-Gel-Kissen über einen Schnitt in die Brust eingeführt. Es gibt unterschiedliche Techniken, am üblichsten ist aber der Schnitt in der Brustumschlagsfalte direkt unter der Brust, da Narben dort später am wenigsten sichtbar sind. Das Implantat kann in einer Gewebetasche über oder unter dem Brustmuskel platziert werden. Die Operation wird in Vollnarkose stationär durchgeführt und dauert etwa 1-2 Stunden. Danach muss die Patientin etwa noch einen Tag im Krankenhaus bleiben.
Wie bei vielen Operationen werden bei der Brustvergrößerung Drainagen gelegt (Schläuche, durch die Blut und ähnliches abfließen kann), die nach ein paar Tagen wieder entfernt werden. Zusätzlich ist ein spezieller BH für die ersten Wochen nach der OP zu tragen. Die Brustimplantate werden in der Regel nicht mehr ausgetauscht, sondern sind dauerhaft. Trotz der Verbesserung der Technik ist die Brustvergrößerung nicht ohne Risiken. Es können Infektionen drohen, in einigen Fällen auch Kapselfibrosen (Brustverhärtungen). In diesem Fall wird eine Folge-Operation unumgänglich.
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